In vielen Gegenden Italiens wird an Weihnachten eine Krippe aufgestellt, in der die Geschichte der Geburt Jeus in Bethlehem nachgestellt wird. Sie wird nicht nur in Kirchen und Dörfern aufgestellt, sondern auch in vielen Privat-Wohnungen. Auch auf dem Petersplatz in Rom steht eine Krippe mit lebensgroßen Figuren.
Weihnachtsbäume gibt es in Italien allerdings auch. Regional natürlich sehr unterschiedlich, aber wie mittlerweile der Panettone auch bei uns in vielen Geschäften erhältlich ist, haben sich auch in Italien Bräuche anderer Länder zu Weihnachten eingeschlichen.
Franz von Assisi soll den Brauch der Krippe eingeführt haben, indem er sich eine Krippe schnitzen ließ, vor der er eine Messe hielt.
Die Figuren der Krippe sind zumeist liebevoll geschnitzt und werden oft mit den Jahren um neue Figuren ergänzt. Das Christkind wird aber erst zur Mitternacht am 25. Dezember in die Krippe gelegt, um Jesu Geburt zu Gedenken.
Eine große Tradition in der Herstellung von kunstvollen Krippen gibt es in Neapel, in der dortigen Via San Gregorio Armeno, in der es vielfältige Krippen traitioneller und moderner Art zu kaufen gibt.
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