Der neue römische Bürgermeister Alemanno kann nicht aus seiner Haut. Es ist ihm ganz offensichtlich nicht möglich sich vollständiog inhaltlich, gedanklich und emotional von seiner Vergangenheit als Anführer der faschistischen Jugendorganisation der MSI zu trennen.
Wie anders ist es zu erklären, dass er den rassistischen Aspekt des Faschismus zwar ablehnt, aber nicht in der Lage ist, zu erkennen, dass es ein wesentlicher Bestandteil des Faschismus ist?
Für ihn gibt es guten Faschismus und bösen Faschismus. Und in einer Melange aus Vaterlandsliebe, Ignoranz, intellektueller Inkompetenz und Bräsigkeit macht er aus den Italienern, die an der Seite der Deutschen Invasoren gekämpft haben, Menschen die im guten Glaube gekämpft haben und gestorben sind. Er macht keinen Unterschied zu denen, die das Land von der Diktatur befreien wollten, die als Partisanen oder an der Seite der Allierten gekämpft haben.
Nein, es ist keine intellektuelle Inkompetenz. Es ist wohl Überzeugung und da schließt sich der Kreis zu meine Eingangs-Statement. Er ist nicht fähig, sich von seine totalitären Wurzeln vollständig und ohne Zweifel zu lösen.
Was daran so ernüchternd ist, ist das es sich dabei nicht nur um eine Person handelt, die Mitglied der neuen Mitte-Rechts-Partei Berlusconis ist, sondern dass auch andere wie LaRussa sich nicht zu dumm sind, den selben Mist zu erzählen.
Zum nach lesen:
Alemanno polemics continue
Italian minister pays homage to fascist troops
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