Sandro Mattioli hatte ich vor knapp einem Jahr mit seinem Blog vorgestellt.
Der in Rom lebende Journalist, gleichzeitig Schwabe und Italiener, hat vor kurzem das Buch “Fettnäpfchenführer Italien: Wie man so tut, als sei man Italiener” veröffentlicht.
Ich kannte die Buchreihe bisher nicht. Aber die Beschreibung der italienischen Variante des Fettnäpfchenführers klingt recht interessant.
Dolce Vita, Pasta und Vino – das ist für viele Deutsche Italien. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit, das Land ist viel komplexer. Zum Dolce Vita gehört als Gegenpart harte Arbeit, zur Laissez-faire-Attitüde gesellt sich eine Regelwut, die jedem deutschen Ministerialbeamten zur Ehre gereichen würde.
Wann bestellt man einen Cappuccino, auf welches Essen darf nun Käse und wann trinkt man besser keinen Wein? Warum lässt man die Jogginghose besser zuhause und mit wem darf ich eigentlich über welche Themen reden? Wer Italien wie ein Italiener erleben möchte, sollte dieses Buch zu Hand nehmen, um die Regeln zu erkennen. Sonst fällt man schnell mal unangenehm auf.
Der Fettnäpfchenführer führt anhand der Protagonisten Franziska und ihrem Vater Paul durch die verschiedenen Fettnäpfchen Italiens. Zunächst wird eine kurze Geschichte oder Begebenheit erzählt, um anschliessend den Leser über das Fettnäpfchen und Möglichkeiten es zu umgehen zu informieren.
Da ich ohnehin in Urlaubs-Planung für Italien bin (Mailand, Toskana, Ligurien soweit bisher absehbar), dachte ich mir, dass könnte doch ein netter Crashkurs in italienischen Gepflogenheiten sein. Habe es eben bei Amazon geordert. Bin gespannt.
Weitere Infos inklusive Leseproben gibt es auf www.fettnaepfchenfuehrer.de.
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