La finestra di fronte

La finestra di fronte war der erste italienische Film, den ich mir ohne Untertitel angeschaut habe und trotzdem weitestgehend folgen konnte. Ich glaube ich war auf den Film aufmerksam geworden, weil ich die Schauspielerin der Hauptrolle Giovanna Mezzogiorno kannte.
Im Film geht es um die mit ihrem Mann Filipo und zwei Kindern in Rom lebende Giovanna. Während eines Wortwechsels auf der Straße trifft ihr Mann auf den verwirrten Davide, der nicht weiß wer und woher er ist. Sie entschließen sich ihn mit nach Hause zu nehmen und es kommt dazu, dass Davide einige Tage bei ihnen übernachtet.

Giovanna ist mit ihrem Leben unzufrieden. Wünscht sich von ihrem Mann mehr Engagement und Ehrgeiz, von sich selber mehr Durchsetzungskraft und an manchen Abenden beobachtet sie heimlich den im Haus gegenüber wohnenden Nachbarn. Über ein paar Umwege lernen sich die beiden kennen, nähern sich einanander, finden aber letztlich doch nicht zueinander.
Daneben wird die Geschichte des Davide in Rückblenden erzählt, der sich im zweiten Weltkrieg entscheidet hunderte von Juden des römischen Ghettos vor dem Abtransport der Nazis zu retten, dafür aber seinen eigene Liebe, seinen homosexuellen Freund opfern muss.


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Der Regisseur Ferzan Ozpetek hat eine sehr schöne Geschichte über Liebe, Entscheidungen und Leidenschaft verfilmt. Dabei ist es im gelungen wunderbare Bilder in einem athmosphärisch dichten Film mit einem großartigen Soundtrack zu inszenieren. Mit Giovanna Mezzogiorno und dem kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Massimo Girotti hat er zwei ausgezeichnete Schauspieler als Protagonisten ausgewählt. La finestra di fronte hat 2003 vier Donatellos gewonnen (der wichtigste italienische Filmpreis).

Die italienische Website zum Film gibt es mittlerweile nicht mehr, aber eine englische Version.


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