Isabella d’Este war die Tochter von Ercole I. d’Este, Herzog von Ferrara, und Leonora von Neapel, der Tochter von König Ferdinand I. von Neapel. Antonio Tebaldeo war ihr Erzieher. Ihre jüngere Schwester war Beatrice d’Este, Herzogin von Mailand als Ehefrau von Ludovico Sforza, ihre jüngeren Brüder waren der Herzog Alfonso I. d’Este von Ferrara, Modena und Reggio nell’Emilia und der Kardinal Ippolito I. d’Este.
Isabella d’Este hatte – wie ihre umfangreiche Korrespondenz aus Mantua zeigt – eine sehr gute Bildung erfahren. Dafür sorgte schon ihre gebildete Mutter, die nicht nur die Harfe spielen konnte und mit großer Leidenschaft die Bilder der bekanntesten Maler sammelte, sondern auch eine kleine Bibliothek besaß. Unterrichtet wurde Isabella wie ihre Geschwister in Latein, Musik (sie konnte perfekt die Laute und die Flöte spielen und soll eine herrliche Singstimme besessen haben), in Tanz, in der griechischen und römischen Geschichte und in der klassischen Literatur. Mit besonderem Interesse studierte sie Landkarten und beschäftigte sich mit der Astrologie. Ihre Zeitgenossen beschrieben sie schließlich als äußerst redebegabt, hochintelligent, sehr belesen, schlagfertig, sehr temperamentvoll und als eine leidenschaftliche Schach- und Kartenspielerin.
Quelle: wikipedia.de
Isabella d’Este wurde am 18. Mai 1474 geboren. Aus diesem Anlass sendete das Zeitzeichen des WDR einen Beitrag.
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