Die EU-Wahlen in Italien haben ein recht vermischtes Ergebnis gebracht.
Zwar verfehlte die PdL das von Berlusconi angestrebte Ziel von 40%. Sie liegt mit 35,2% aber deutlich vor der PD, die lediglich 26,1% der Stimmen erreichen konnte.
Der Koalitionspartner Berlusconis die Lega Nord wurde mit 10,2% drittstärkste Kraft. Einen Achtungserfolg erzielte die IDV des früheren Staatsanwalts Antonio Di Pietros mit knapp 8%, und konnte sich so neben der PD als Oppositionspartei etablieren. Ebenfalls den Sprung über die 4%-Hürde schaffte die UDC.
Damit ziehen die italienischen Parteien mit folgenden Sitzen in das Europäische Parlament ein:
PdL: 29 Sitze
PD: 26 Sitze
Lega Nord: 9 Sitze
IDV: 7 Sitze
UDC: 5 Sitze
Die Wahlbeteiligung in Italien sank zwar von 73% auf 66%, war im Vergleich zu Deutschland (43,3%) oder dem EU-Durchschnitt (43%) bemerkenswert hoch.
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