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Elisa ist in Italien eine recht bekannte Sängerin. Außerhalb Italiens meines Wissens aber eher unbekannt.
Manchmal klingt sie ein bisschen wie Alanis Morisette, singt auf Italienisch und Englisch und die meisten Lieder sind in gemäßigten Tempo.
Heute trat sie während unseres Urlaubs in einer Open Air Bühne in Alghero, Sardinien auf. Wir fragten unsere Vermieter, ob noch Tickets bekommen zu sein. Aber sie meinten Karten seien nicht mehr zu bekommen. Das sei aber kein Problem, sagte Maria (die Tochter des Vermieters). Man könne sich auch außerhalb des Konzert-Geländes hinstellen und zuhören, vielleicht sogar über den nicht allzu hohen Zaun schauen.
Wir gingen zum Konzert Fuß und liessen das Auto stehen, weil wir fürchteten dass der Andrang zu groß sein könnte und man sein Auto nicht parken kann.
Der Zaun war höher als erwartet, aber mit ein bisschen Anstrengung konnte man hochklettern, auf den Zaun stellen und sich das Konzert anschauen. Wir waren dabei bei weitem nicht die einzigen. Mit uns standen sicher gut vierzig weitere auf dem Zaun und schauten sich das Konzert an.
Irgendwann sag Elisa „Una poesia anche per me“ und ließ den Refrain durch das Publikum singen.
Während das Publikum mit vielen tausend Stimmen mitsang ging mir ein wohlig, kalter Schauer den Rücken runter.
Sollte ich mal die Gelegenheit haben Subsonica, Carmen Consoli oder Jovanotti live in Italien zu sehen, werde ich das auf jeden Fall machen.
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