Ein ungewöhnlicher Krimi, in dem es um die Ermordung eines Mädchens aus einem kleinen Dorf geht.
Anfänglich narrt der Film den Zuschauer, in dem er zeigt, wie ein kleines Mädchen in das Auto eines scheinbar Fremden steigt. Doch dann ist es nicht das kleine Kind, das stirbt, sondern sie findet gemeinsam mit dem Autofahrer eine Ertränkte am Ufer eines Sees.
Fast als würde sie schlafen am Ufer liegend, keine Spuren von Gewalteinwirkung.
Der aus Neapel stammende Kommissar muss sich erst in die kleine Dorf-Welt einfinden, bis er eine Erklärung für ihren Tod findet.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Kinder durch den Film. Das junge Mädchen anfangs des Films, das vermisst wird; das Mädchen am See; der kleine Junge um den sich dieses Mädchen gekümmert hat und der gestorben ist; eine akzeptierte und eine ungeliebte Tochter; der geistig behinderte Sohn, dessen Vater ihn hasst; die Tochter des Kommissars die sich den fürsorglichen Fragen des Vaters entzieht. Neben der Krimihandlung geht es um Eltern und ihre Kinder, wie sie zueinanderstehen und welche Gräben es zwischen ihnen geben kann.
Ein leiser, einfühlsamer Film mit einer fast unerträglichen Auflösung des Mords und einem kleinen Hoffnungsschimmer für das Vater-Tochter-Verhältnis des Kommissars.
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