Italiens tiefster Süden: Der noch junge Untersuchungsrichter Ignazio kehrt nach Jahren im Norden in die Provinzstadt Lecce zurück. Hier trifft er seine Jugendliebe Lucia wieder. Mittlerweile hat Lucia ein Kind von Infantino, einem stadtbekannten Drogendealer, und betreibt einen Parfümladen. Was Ignazio nicht ahnt: Dieser Laden ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit ist Lucia die rechte Hand des rücksichtslosen Mafiapaten Carmine Zà, dessen Organisation „Sacra Corona Unita“ mit Anschlägen und Auftragsmorden versucht, die kriminelle Unterwelt Apuliens zu beherrschen. Ignazio soll die Verbrecherorganisation bekämpfen, nimmt aber auch die leidenschaftliche Beziehung mit Lucia wieder auf. Eine explosive Situation entsteht…
Quelle: www.cinema-italia.net
Ich fand den Film recht zwiespältig. Das Thema durchaus interessant, aber die filmische Erzählung eher beiläufig und unspektatkulär.
Die Jugendliebe zwischen Lucia und Ignazio wird eigentlich nur gestriffen, zwar weiß man um die gemeinsame Vergangenheit der Protagonisten, aber die Handlung des Films schleppt sich so hin und ist trotz des Themas wenig spannend. Nichts gegen die beiden Schauspieler Donatella Finocchiaro und Fabrizio Gifuni, deren schauspielrische Leistung durchaus nicht schlecht war, doch erst am Ende hatte man den Eindruck hier geht es vor allem um die Geschichte von zwei Liebenden, um eine alte und neue Liebe.
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