In den frühen 70ern war ich ein kleiner Steppke, baute in Westberlin auf dem Spielplatz Sandburgen und hatte von Mauern, Ländern, Nationen und was es damit auf sich hat nur sehr entfernt Ahnung.
Mit Italienisch verband ich vor allem die Pizzeria Ali Baba in der Bleibtreustraße in Charlottenburg. Dort gab es Studentenpizza, so hießen damals die kleinen Vierecke mit Salami, Funghi und bei Bedarf auch Peperonis. Ich erinnere mich noch, das Papa und ich im Vorraum saßen und ich meine erste Pizza aß. Sowas hatte ich bis dahin noch nicht gegessen. Warm, mundgerecht geschnitten, zum in die Hand nehmen und ein Geschmack!
An einer der Wände hing ein Plakat, auf dem der Papst (kein bestimmter) gerade einen Teller Spaghetti verschlang und ich dachte mir, dass Italien eigentlich ganz toll sei.
Dass die Pizzeria Ali Baba eigentlich von Palästinsern betrieben wurde, steht auf einem anderen Blatt. Das wäre dann eher eine Geschichte für Wladimir Kaminer.
So in dieser Zeit muss ich das erste Mal “Ma che freddo fa” von Nada gehört haben. Bis heute ein Evergreen aus Italien, mit dem ich Erinnerungen wie die oben beschriebene verbinde.
Nada Malanima, geboren 17. November 1953, trat mit “Ma che freddo fa” beim San Remo Festival 1969 an, welcher auch weit über die Landesgrenzen hinaus ein Hit wurde.
Bei del.icio.us habe ich ein paar Links rund um Nada zusammengetragen.
Lyrics Che freddo fa
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